Schützengesellschaft Martini Pietling e.V.

gegr. 1984 - Mitglied im Rupertigau / Oberbayern

 

 

Jahresrückblick der Martinischützen

                Aus der Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Martini-Pietling e.V.

 

Die Martinischützen hielten Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr bei der kürzlich im Gasthaus Gruber stattfindenden Jahreshauptversammlung. Der besondere Gruß von Schützenmeister Herbert Jäger galt Gauschützenmeister Anton Stutz und Bürgermeister Johann Schild. 

Beim Totengedenken gedachte man der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Josef Stettmeier und Georg Huber. Anschließend gab Schriftführerin Irmgard Obermayer in ihrem Bericht einen Überblick über die sportlichen und geselligen Ereignisse des abgelaufenen Jahres. Neben dem Anfangsschießen, der Vereinsmeisterschaft, dem Dreikönigsschießen und dem End- und Königsschießen wurde auch die Gemeindemeisterschaft im Luftgewehr- und Luftpistolenschießen von den Martinischützen organisiert. Jeweils am  1. Donnerstag jeden Monats wurde ein Schießen für Hobbyschützen durchgeführt, das regen Anklang bei den teilnehmenden Schützen fand. Im April fand die Gauversammlung des Rupertigaues und im Oktober das Schützenmeisterschießen bei den Martinischützen in Pietling statt.

Im Anschluss an den Bericht der Schriftführerin gab Schützenmeister Herbert Jäger den aktuellen Stand zum Umbau des Schießstandes auf elektronische Stände bekannt. Die Zusage und Genehmigung für den vorzeitigen Baubeginn liegen vor und mit dem Umbau könne planmäßig nach dem Ende der Schießsaison 2019/2020 begonnen werden. Anschließend folgten die Berichte von Jugendwart und Sportwart. Laut Jugendwart Thomas Jäger gehören dem Verein derzeit 12 Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren an. Jugendkönig wurde Michael Huber, Jugendwurstkönig Fidelius Brüderl und Jugendbrezenkönig Tobias Kraller. Bei der Gemeindemeisterschaft nahmen drei Schützen aus dem Schüler- und Jugendbereich teil. Michael Huber belegte den achten Platz in der Schülerklasse, Jonas Maier wurde zweiter und Fidlius Brüderl siebter  in der Jugendklasse.

Sportwart Hans-Jürgen Kellner berichtete, dass die erste Rundenwettkampfmannschaft in der Klasse A2 mit einem Punkteverhältnis von 10 : 10 und einem Ringdurchschnitt von 1484 Ringen den vierten Platz belegte. Die zweite Mannschaft konnte sich in der Klasse D1 wacker  schlagen und wurde mit 8:8 Punkten und einem Ringdurchschnitt von 1444 Ringen Dritter. Bester Schütze der Rundenwettkampfsaison war wie bereits im Vorjahr Thomas Jäger mit einem Durchschnitt von 377,2 Ringen. Er belegte damit im Rupertigau den 22. Platz bei den Rundenwettkampfschützen.  Bei den Rundenwettkämpfen der „Senioren aufgelegt“ landeten die Pietlinger mit 6:14 Punkten  auf dem 5. Platz. Bester Einzelschütze mit dem 7. Rang und einem Durchschnitt von 293,7 Ringen war Reinhard Schupfner. Bei der Gemeindemeisterschaft im Luftgewehrschießen wurden mehrere gute Platzierungen erreicht. Thomas Jäger erreichte in der Klasse Herren frei mit 190 Ringen den 2. Platz. Ebenfalls Zweite wurde Corinna Jäger bei den Damen mit 186 Ringen und Irmgard Obermayer wurde Gemeindemeisterin bei den Damen-aufgelegt mit 196 Ringen. Bei den Luftpistolenschützen wurde Franz Schönsmaul mit 178 Ringen Zweiter und mit der Luftpistole-aufgelegt Bernhard Schönsmaul mit 184 Ringen Dritter. Mit der Mannschaft bestehend aus den zehn besten Schützen belegten die Martinischützen den 1. Platz.  

Bei der im Dezember ausgetragenen Vereinsmeisterschaft wurde bei den „aufgelegten Schützen“ Georg Huber Finalsieger, das Finale der freien Schützen gewann Hubert Schwaiger. Beim Wimpelschießen in Schönram belegten die Pietlinger den 2. Platz. Auch beim Seniorencup wurden wieder gute Plätze erzielt: Beste war mit 304,2 Ringen Irmgard Obermayer, und belegte damit den vierten Platz.

Bei den Gaumeisterschaften konnte sich Thomas Jäger als Vorkampf-Fünfter mit 377 Ringen für das Finale der besten acht Schützen qualifizieren und belegte hier den 5. Rang. Bei den Herren II erreichte Hans-Jürgen Kellner den 5. Platz und in der Damenklasse Daniele Jäger den 10. Platz. In der Klasse Herren III belegte Bernhard Schönsmaul den Neunten und Herbert Jäger den Zehnten Platz. Bei den Senioren I aufgelegt erreichte Georg Huber den zweiten und Irmgard Obermayer den dritten Platz. Franz Obermayer wurde Fünfter in der Klasse Senioren II und Reinhard Schupfner Dritter in der Klasse Senioren III. Im den Disziplinen KK-100 m Auflage und KK- 50 Auflage belegte Franz Obermayer jeweils den 2. Platz.

Nach dem Kassenbericht und der erfolgten Entlastung der Vorstandschaft wurden die Neuwahlen durch Bürgermeister Johann Schild durchgeführt.  Hier wurde die derzeit bestehende Vorstandschaft bestehend aus 1. Vorstand Herbert Jäger, 2. Vorstand Georg Huber, Schriftführerin Irmgard Obermayer, Kassier Hubert Schwaiger, Jugendwart Thomas Jäger und  Sportwart Hans-Jürgen Kellner einstimmig wieder gewählt. Nachdem es im Verein nur noch wenige Luftpistolenschützen gibt, wurde auf Wunsch des bisherigen Pistolenwartes Herbert Lechner dieser Posten nicht mehr besetzt.

Im Anschluß an die Wahl wurden noch folgende Ehrungen durch Bürgermeister Johann Schild, Gauschützenmeister Anton Stutz und Schützenmeister Herbert Jäger durchgeführt: Für seine 25-jährige Tätigkeit als Pistolenwart erhielt Herbert Lechner vom Verein einen Gutschein und die Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft, sowie vom Bürgermeister der Gemeinde Fridolfing die Fridolfinger Ehrennadel in Gold. Als Anerkennung des Rupertigaues überreichte Gausschützenmeister Anton Stutz das Ehrenzeichen in Silber des Bezirks Obb. „die silberne Gams“ an Herbert Lechner. Hans-Jürgen Kellner erhielt ebenfalls eine Ehrennadel für seine 40 jährige Mitgliedschaft beim Bayerischen – und Deutschen Schützenbund.  Eine weitere Ehrung durch Bürgermeister Johann Schild erhielten Thomas Jäger und Georg Huber. Thomas Jäger erhielt für seine 10-jährige Tätigkeit als Jugendwart die Fridolfinger Ehrennadel in Bronze und Georg Huber für seine 20-jährige Tätigkeit als 2. Schützenmeister die Fridolfinger Ehrennadel in Silber.

 

von links: 1. GSM Anton Stutz, Bürgermeister Hans Schild, Georg Huber, Hans-Jürgen Kellner, Herbert Lechner, Schützenmeister Herbert Jäger und Thomas Jäger

 

Im Anschluss folgte die Vorschau für das Jahr 2020. Nach dem End- und Königsschießen wird mit dem Umbau auf die elektronischen Stände begonnen. Des weiteren stehen in der Sommerpause das Grillfest und eine Fahrt nach Salzburg mit Stadtführung auf dem Programm. Auch ist die Beteiligung an den Schützenfesten  in Ulrichshögl und in Teising geplant. Im Oktober findet dann ein Tag der offenen Tür bzw. die offizielle Eröffnung des umgebauten Schießstandes statt und im November wird wieder das traditionelle Hacklstecka-Schießen durchgeführt.

In seinem Schlusswort bedankte sich Schützenmeister Herbert Jäger noch einmal bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung in der Jugendarbeit sowie dem Zuschuss zur Umrüstung auf elektronische Stände. Er bat alle Vereinsmitglieder um zahlreiche Unterstützung bei den anfallenden Umbaumaßnahmen.

Zum Ende der Jahreshauptversammlung zeigte Thomas Jäger in Form einer Powerpointpräsentation Fotos von den zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr.

 

Text: Irmi Obermayer

Bild: Thomas Jäger

 

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